Amarone – ein besonderer italienischer Wein

Unweit vom malerischen Gardasee entfernt liegt die nicht weniger bezaubernde Weinregion Valpolicella. Hier wird der Amarone della Valpolicella produziert. Der italienische Wein zeichnet sich durch eine aufwändige Herstellungsmethode aus, bei der nur ausgewählte Rebsorten verwendet werden dürfen. Gekeltert wird er wie ein süßer Wein, besticht jedoch durch seine Schwere und Komplexität.

Amarone  ist der Rotwein Star aus Italien und dieser ist samtig warm und was für besondere Anlässe.

Ein italienischer Wein aus getrockneten Trauben

Bei Amarone, einem der begehrtesten italienischen Weine, handelt es sich um einen trockenen Rotwein, obwohl er wie ein Süßwein produziert wird. Appassimento (italienisch für Schwund) ist die Basis der Amarone-Herstellung. In diesem ersten Schritt werden die Trauben auf Holzgestellen zwei bis vier Monate in einem gut belüfteten Raum getrocknet. Damit die Trauben nicht faulen, drehen und sortieren die Winzer die Trauben regelmäßig. Anschließend wird der Rotwein aus Rosinen gekeltert. Im Vergleich zur Herstellung anderer Weine, benötigt man für Amarone-Weine die doppelte Menge an Trauben. Winzer dürfen bei der Produktion von Amarone-Weinen auf vier Rebsorten zurückgreifen: 45 bis 95 Prozent Corvina Veronese, fünf bis 30 Prozent Rondinella und optional Corvinone sowie Molinara. Der samtig-warme Rotwein ist die richtige Wahl für ein besonderes Abendessen.
Amarone Wein ist ein langlebiger Rotwein, der exzellent würzige Gerichte begleitet.

Die Wundergärung des italienischen Weins

Nicht selten ein Alkoholgehalt von 16 bis 17 Prozent, geschmackliche Komplexität und eine intensive Bitternote zeichnen diesen langlebigen italienischen Wein aus. Der bittere Geschmack kommt durch einen weiterführenden Gärungsprozess zustande, bei welchem der Restzucker in Alkohol umgewandelt wird. Früher konnten sich die Winzer diese für sie wunderhafte Gärung nicht erklären, weshalb der Vorgang auch heute noch als „Miracolo dell'Amarone“ bekannt ist. Die Bitterkeit verleiht dem Wein seinen Namen, denn dieser leitet sich von dem italienischen Wort für bitter „amaro“ ab. Amarone-Weine genießen den Status einer DOC-Appellation und haben eine kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung. Trinken Sie den Wein am besten leicht gekühlt, bei einer Temperatur um die 17 Grad, damit der Amarone nicht zu intensiv schmeckt. Insbesondere in Kombination mit würzigen Gerichten sollten Sie die kraftvollen Aromen dieses Rotweins genießen.