Wird Prosecco mit dem Alter und mehr Reife besser?

Sie möchten zu einem besonderen Anlass eine besonders gute Flasche Prosecco kaufen und fragen sich beim Einkaufen, ob es sich lohnt für einen älteren Jahrgang tiefer in die Tasche zu greifen? Hier erfahren Sie, warum das, was für Champagner gilt, nicht auch für Prosecco wahr ist.

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Die Besonderheit der Prosecco-Herstellung

Im Gegensatz zu Champagner gewinnt Prosecco nicht an Güte, wenn er gelagert wird und benötigt deswegen auch eine andere Lagerung als herkömmlicher Wein oder Champagner. Es kann sogar passieren, dass der prickelnde Schaumwein schlecht wird, weshalb man immer ein besonderes Auge auf das Alter der Flasche haben sollte. Am besten ist man beraten, wenn man die Flasche innerhalb eines Jahres nach der Lese genießt. Grund dafür sind Unterschiede in der Herstellung. Während Champagner weiterhin in der traditionellen Flaschengärung hergestellt wird, wurde für Prosecco Anfang des 20. Jahrhunderts vom französischen Önologen Eugène Charmat die Großraumgärung eingeführt. Dieses günstigere Verfahren führt zu einer rascheren Fermentierung: im Gegensatz zum Champagner, der erst in der Flasche langsam sein volles Aroma entwickelt.

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Das Zucker-Säure Verhältnis im Prosecco

Für die Herstellung von Champagner werden die Trauben früh geerntet, wenn ihr Säuregehalt noch hoch ist. Daraus ergeben sich Weine mit hohem Säuregehalt – eine wichtige Voraussetzung für ihre Lagerungsfähigkeit. Dahingegen weist Prosecco einen höheren Zuckergehalt auf, was ihn zu einem raschen Konsum prädestiniert. Am besten schmeckt solange seine Säure und sein fruchtiger Geschmack noch erhalten sind, im Idealfall in dem Jahr, in dem er gelesen wurde.